Weizengras, Dinkelgras und Gerstengras entsaften – mit dem Angel Juicer 8500

Süßgräser besitzen viele wertvolle Inhaltsstoffe, wie Vitamine, Enzyme, Spurenelemente, Mineralien und Chlorophyll. Damit der Körper den größtmöglichen Nutzen aus den Gräsern ziehen kann, ist es bedeutend die Gräser schonend zu entsaften. Deshalb nutzen wir den Angel Juicer, der mit nur 80 Umdrehungen pro Minute dreht.

In diesem Beitrag vergleichen wir die wichtigsten Gräser miteinander: Weizengras, Dinkelgras und Gerstengras. Zuerst gehen wir auf die Besonderheiten und Zusammensetzung der einzelnen Grassorten ein. Danach erklären wir dir, wie du deinen eigenen Grassaft mit dem Angel Juicer 8500 selbst machen kannst und worauf du achten solltest. Zum Schluss schauen wir uns die Saftausbeute an und testen den Geschmack der verschiedenen Grassäfte.

Weizen, Dinkel und Gerste

Rein von der Entstehungsgeschichte her ist der Weizen das älteste Gras, da es rund 15.000 Jahre alt ist. Die Gerste ist circa 10.000 Jahre und der Dinkel 8000 Jahre alt. Diese Gräser kennen wir auch unter der Bezeichnung Süßgräser, da alle drei einen süßen Geschmack haben. Die Inhaltsstoffe der Gräser sind fast identisch, wohingegen sich der Gehalt in den einzelnen Grassorten unterscheidet.

Gerstengras

Dieses Gras ist ziemlich bitter, was darauf hindeutet, dass es viele Bitterstoffe enthält. Die Bitterstoffe sind vor allem gut, um die Verdauung und demzufolge die Magensäureproduktion anzuregen. Außerdem tragen sie dazu bei, dass Basen im Körper gebildet werden. Deswegen wird die Gerste auch oft zum Entschlacken und Entgiften eingesetzt, um den Körper in ein basisches Milieu hineinzubringen. Es lohnt sich daher täglich einen Gerstengrassaft Shot zu trinken.

Weizengras

Weizengras wirkt ebenso wie der Dinkel energetisierend auf Körper und Geist und ist daher ein optimaler Kaffeeersatz. Weizen beinhaltet zudem eine hohe Menge Eisen, was besonders für Menschen mit Eisenmangel von Vorteil ist. Trinke am besten jeden Tag einen Weizengrassaft Shot. Du wirst schnell feststellen, dass deine Eisenwerte sich verbessern. Du möchtest Weizengras selber ziehen? So baust du dein eigenes Weizengras an! 

Dinkelgras

Dieses Gras hat von allen drei Getreidesorten den größten Vitamin B12-Gehalt. Dieses Vitamin ist besonders wichtig für die Nerven. Wer Probleme damit hat auf seinen täglichen Vitamin B12 Bedarf zu kommen, weil er sich beispielsweise rohköstlich oder vegan ernährt, dem empfehle ich jeden Tag einen Dinkelgrassaft zu trinken. Auf diese Weise kannst du leicht einen B12-Mangel entgegenwirken. Dinkelgras putscht ebenfalls auf natürliche Weise auf. Probier’s doch anstelle von Kaffee oder Tee mal mit einem Grassaft am Morgen. 😊

Chlorophyll

Dinkelgras hat im Vergleich zu den anderen Gräsern den dunkelgrünsten Farbton. Daraus lässt sich schließen, dass dieses Gras den größten Chlorophyll-Gehalt aufweist. Dieser ist sogar höher als der von der Spirulina- oder Chlorella-Alge. Dinkel hat einen Chlorophyll-Anteil von 85 %, dicht gefolgt von der Gerste mit 80 %. Der Weizen kommt auf etwa 75 %.

Chlorophyll ist ein wichtiger Bestandteil für den Körper und unterstützt ihn dabei Schwermetalle und Giftstoffe im Körper zu binden und auszuscheiden. Dies ist einer der Gründe, weshalb Chlorella-Algen zur Schwermetallausleitung eingesetzt werden. Apropos, kennst du schon die 3 Hauptquellen von Schwermetallen und wie du dich schützt?

Ich würde behaupten, dass du mit Grassaft auch Schwermetalle ausleiten kannst. Wovon ich dir hingegen abrate ist das Gras in Pulverform zu verzehren. Graspulver wurde getrocknet, wodurch die Flüssigkeit im Gras verdunstet ist. Es ist außerdem viel zu hoch konzentriert und kann vom Körper nicht richtig aufgenommen werden. Es ist daher immer besser das Nahrungsmittel in reinster Form und mit der gesamten Flüssigkeit zu konsumieren. Entsafte deshalb stets das frische Gras, um aus der Vitalstofffülle schöpfen und diese für den Körper nutzbar machen zu können.

Grassaft entsaften mit dem Angel Juicer

Da wir nichts verschwenden, sondern die maximale Saftausbeute und höchste Qualität aus den Gräsern herausholen möchten, verwenden wir den Angel Juicer 8500. Der Slow Juicer zeichnet sich durch sein schonendes dreistufiges Pressverfahren aus. Er ist vollständig aus Edelstahl und daher sehr robust. Außerdem ist dieses Gerät leicht in der Handhabung, weil er die Gräser selbständig hineinzieht. Für unseren Vergleich entsaften wir je 150 g Gras.

Gerstengras entsaften

Wir beginnen mit dem Gerstengras. Achte beim Entsaften darauf, das Gerstengras immer der Länge nach in den Entsafter zu geben. Ich habe einen Edelstahlbehälter anstelle eines Glasbehälters benutzt, damit der Angel Juicer einen guten Stand hat. Wenn du magst kannst du auch zwei Edelstahlbehälter unter das Gerät stellen, einen zum Auffangen und einen für den Saft.

Wenn du von dem Gerstengras immer nur eine Handvoll in den Slow Juicer gibst, brauchst du den Stößel gar nicht zu benutzen, weil der Angel Juicer sich das Gras von ganz allein zieht. Falls du doch mal zu viel Gras genommen hast, kannst du mit dem Stößel nachdrücken. Fahre erst mit der nächsten Ladung Gras fort, sobald die Walzen wieder zu erkennen sind. Überfülle das Gerät nicht, denn wenn zu viel Gras im Trichter ist, kann es passieren, dass der Saft überschwappt.

Nur Gerstengras ist dir zu eintönig oder schmeckt dir nicht? Dann probiere doch mal Gerstengrassaft mit Apfel und Matcha. 😊

Weizengras entsaften

Weizengras ist die energetisierende Komponente und schmeckt im Vergleich zu Gerstengras wesentlich süßer. Berücksichtige auch hier, nicht zu viel Gras in den Entsafter zu geben. Nimm also lieber eine kleine Handvoll, sodass sich der Angel Juicer das Gras wieder ganz von alleine ziehen kann. Hilf auch hier mit dem Stößel nach, falls du doch mal zu viel auf einmal genommen haben solltest. Das Ergebnis kann sich auch beim Weizengras sehen lassen: Der Angel Juicer hat das Gras optimal ausgepresst und der Trester ist sehr trocken.

Ebenso wie beim Gerstengras gilt: Möchtest du deinen Weizengrassaft ungern pur trinken, füge doch mal einen grünen Apfel hinzu oder teste unsere gesunde Kaffeealternative: Weizengrassaft mit Minze und Apfel.

Hier kannst du nachlesen, ob 7 Tage Fasten mit Weizengras sinnvoll ist oder nicht.

Dinkelgras entsaften

Zuletzt kommen wir zum Dinkelgras, das Gras mit dem höchsten Chlorophyllanteil. Achte auch hier wieder darauf, nur eine kleine Menge des Grases in die Entsafter-Öffnung zu geben und dabei Schritt für Schritt vorzugehen. Wie gesagt ist der Stößel nicht unbedingt erforderlich, wenn du es richtig machst.

Wenn du mit dem Entsaften fertig bist, warte ab, bis die Ventilatoren ihre Arbeit verrichtet haben und stelle erst dann den Angel Juicer aus.

Saftergebnis und Geschmackstest

Aus welchem Gras konnten wir den meisten Saft herausholen und wie schmecken die verschiedenen Grassäfte? Wir stellen fest: Aus allen drei Grassorten lässt sich im Grunde dieselbe Saftmenge von 150 g gewinnen.

  1. Gerstengras ist sehr bitter im Geschmack, allerdings nicht so bitter wie beispielsweise Löwenzahn. Gerstengras lässt sich jedoch geschmacklich mit einem Apfel abrunden.
  2. Weizengras hat eine leckere süßliche Note und wird deshalb nicht grundlos als Süßgras bezeichnet.
  3. Dinkelgras schmeckt auch leicht süß, aber nicht so süß wie Weizengras.

Zusammenfassung: Weizengras, Dinkelgras und Gerstengras entsaften – mit dem Angel Juicer 8500

Weizengrassaft, Dinkelgrassaft und Gerstengrassaft sind vollgepackt mit wertvollen Nährstoffen und gelten als starke Verjüngungsmittel. Deswegen empfiehlt es sich jeden Tag einen Grassaft Shot zu trinken.

Gerade als Muntermacher für den Tag eignen sich Weizengras und Dinkelgras wunderbar, da sie auf natürliche Weise energetisieren, sodass du morgens keinen Kaffee oder Tee mehr brauchst. Dinkelgras hat außerdem einen hohen Vitamin-B12 Gehalt und enthält das meiste Chlorophyll, das dazu in der Lage ist, Schwermetalle zu binden und den Körper zu entgiften. Gerstengras hat die meisten Bitterstoffe, die besonders gut für die Verdauung sind. Weizengras beinhaltet den höchsten Eisengehalt, was vor allem Menschen mit Eisenmangel zugutekommt.

Gönn dir deine Extraportion Power und versorge deinen Körper mit allen nötigen B-Vitaminen, sowie Magnesium, Folsäure, Eisen, Phosphor, Kalzium, Kalium und einer Menge Enzyme. Damit du aus den Vollen der Gräser schöpfen kannst, ist es wichtig mit einem Slow Juicer zu entsaften, der sich nur langsam dreht und bewegt. Denn vor allem Vitamine und Enzyme sind besonders hitze- und sauerstoffempfindlich.

Zusatztipp: Falls du den Grassaft nicht direkt auf einmal trinken möchtest, kannst du ihn einfach in kleine Gläser abfüllen und ins Gefrierfach stellen. Diese lassen sich dann portionsweise herausnehmen. Alternativ eignen sich Gefrierfach- oder Eiswürfelbeutel.

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